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Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Alles zum Golf 6, was nicht in eine der anderen Kategorien passt.

Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Michael N. » 10.07.2009 11:02

Bitte nutzt diesen Thread um eure Erfahrungen mit dem 105 PS 1.6 TDI zu schildern.
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Michael N.
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Jo » 03.08.2009 17:54

Na dann fang' ich mal an.....

Wir hatten jetzt die Tage die ersten 10 1.6 TDI bekommen,und natürlich hat mich dieser Motor gleich interessiert da ich derzeit einen 1.9 PD-TDI mit 77 kw me.in Eigen nenne.

Was ich auf Probefahrt festgestellt habe gefällt zum einen,zum anderen aber auch nicht.

Der Motor ist sehr laufruhig und sogar drehfreudig,das kann man locker sagen.Gegenüber dem alten 1.9 TDI kommt es einem jedoch ständig so vor als würden so größenordnungsmässig 15 kw fehlen.
Gegenüber meinem 1.9er mit 6-Ganggetriebe fuhr sich der 1.6 recht träge,zumal ja auch nur noch mit Fünfganggetriebe ausgestattet.
Vergleicht man ihn jedoch mit dem 1.9 TDI BlueMotion so passt der Vergleich.

Natürlich mag dieser Eindruck auch durchaus am fehlenden Pumpe-Düse-Bumms liegen (derselbe Eindruck drängt sich ja auch bei den höhermotorisierten CR-Dieseln auf),dennoch ist das Gefühl der Schlappheit recht ausgeprägt.
Beim Kraftstoffverbrauch indes stimmt die Richtung wieder - und auch die Werksangaben.Da ist der 1.6er wirklich sehr günstig.

Trotzdem,mein Fazit für mich persönlich lautet doch so das ich mich beim nächsten Autokauf doch eher im 103kw-Segment umgucken werde da mir der 1.6 zu schwachbrüstig wirkt.
Gruß,der Jo

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon E_TE_T » 04.08.2009 19:40

Hallo Jo, danke für die ersten Berichte zm neuen Diesel.

Hast du auch mal den 2.0 TDI 119g CO2 aus dem Golf-Programm gefahren.

Wie ist der Verglich mit dem 2.0 TDI 119g CR?

Ich konnte bisher nur den 2.0 TDI 119g fahren, fand ich ganz ok. Nur ist jetzt der 1.6 bestellbar.
Man kauft halt nicht gerne die Katze im Sack.

Gruß

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Jo » 04.08.2009 20:55

Hi E_T,

Ich hab sie alle schon gefahren....schließlich arbeite ich ja bei dem Haufen der die Autos entwickelt hat :wink:

Ich werde eben aus deiner Frage nicht ganz schlau - vermute aber du möchtest wissen wie der 1.6 TDI im Vergleich zum 2.0/119g ist ??!!

Da ist schon ein Unterschied zu merken,der Mehr-Hubraum macht was aus,ganz klar.
Was mir persönlich fehlt ist der fehlende Durchzug bei beiden Motorisierungen im höchsten Gang z.B. bei Überholvorgängen und der zügige Antritt untenrum.
Ich hab ja selbst wie gesagt den alten 1.9 PD-TDI mit 77 kw und Sechsganggetriebe,da haste ja kurze Gangsprünge unter den ersten fünf Gängen und nahezu 1:1 Übersetzung im sechsten Gang.
Will natürlich nicht behaupten das diese Motorisierung der Ausbund an Sportlichkeit ist,aber er geht mit dem kurzen Getriebe untenrum - also bis 100 km/h - wesentlich griffiger zur Sache und auch wenn man ab 80 zum Überholen ansetzt im sechsten Gang tritt er gut an.
Bei den beiden Neuen ist bedingt durch das Einspritzkonzept in Verbindung mit "nur" fünf Gängen und die zudem länger übersetzt dieser Effekt irgendwie weg - wenn man zügig überholen will ab 80 heißt es runterschalten in den vierten und Drehen den Motor was das Zeug hält,läßt man den fünften Gang drin ist insbesondere beim 1.6 TDI kaum Geschwindigkeitszuwachs sichtbar auf dem Tacho.

Auch wenn die reinen Katalogwerte quasi Gleichstand zwischen Common-Rail und Pumpe-Düse-Motor bescheinigt sind doch die gefühlten "Popometer"-Werte deutlich schlapper.

Aber wie gesagt,das ist mein persönlicher Eindruck.Mag auch sein das ich hoffnungslos Pumpe Düse versaut bin da mir selbst beim neuen Golf GTD untenrum so'n bischen was fehlt (dafür geht er oben WESENTLICH besser als der alte 125 kw PD ),aber Kollegen sagten das auch schon,also kann ich nicht ganz falsch liegen mit meinem Eindruck.
Sollte ich im nächsten Jahr meinen 77kw PD Golf V wirklich gegen einen Golf VI eintauschen und es wird wieder eine Dieselmotorisierung dann kommen als Ersatz für diesen nur der 2,0l 103 kw oder der 125 kw im Golf GTD im Betracht um mir diesen Kick an Fahrspaß wiederzubringen den ich mit meinem jetzigen habe.

Man könnte es so zusammenfassen : der 1.6 CR 77 kw läuft eindrucksweise wie der alte 1,9l PD mit 66 kw minus ein bischen,der 2.0 DR 81 kw läuft wie der alte 1.9l PD mit 77 kw minus ein bischen.

Ja,ich denke so kann man es wohl am ehesten sagen.
Gruß,der Jo

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon E_TE_T » 05.08.2009 19:04

Hi Joe Danke für den Bericht.

Ja es geht um den Vergleich 1.6 TDI CR und dem 2.0 CR Motor 119g der bis vor kurzem noch zu bestellen war.

Vielfach wird in den Medien dem 1.6 TDI auch eine gewisse ANfahrschwäche bescheinigt.

Den 2.0 TDI 119g bin ich probegefahren, war für mich ganz ok da ich jetzt den GOLF III mit 1.8 l und 75 PS fahre.

Habe halt die befürchtung das der 2.0 eher satt im Drehzahlbereich 1000-2000 läuft und der 1.6 da eher auf Umdrehungen gehalten werden muss, also eher die Nähmaschine darstellt.

Aber ich habe keine Erfahrung mit den neuen Motoren und blind den neuen Diesel mit 1.6l möchte ich auch nicht bestellen.

Ich wollte meinen Golf III nicht abgeben aber er wird 14 die ersten Macken kommen und da nehme ich dann doch die Abwrackprämie mit. Habe halt die Befürchtung, das mir der 1.6 Motor keinen Spass bringt, was nicht heißen soll, das ich schnell und zügig fahre und spritzige Überhomnöver brauche aber dieses niedertourige geblubbere gefällt mir halt.

Gruß

E_T
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Jo » 05.08.2009 19:44

Hi,

also ich denke um niedertouriges Geblubber brauchst du dir bei den CR-Dieseln keine Sorgen zu machen,die sind erstaunlich drehfreudig (was nicht heißen soll das die PD-Diesel zähe Burschen sind).
Das mit der Anfahrschwäche stimmt - das haben aber alle neuen Diesel irgendwie.Mein bestes Beispiel ist da der neue GTD der trotz 125kw erstmal eine Gedenksekunde einlegt bevor er lossprintet.

Unterm Strich könnte man folgendes behaupten : die alten Pumpe-Düse-Diesel haben durch enormen Druck von unten heraus beeindruckt,fielen dann aber ab längstens 3400 Umdrehungen wieder ab und waren ab ca. 80% Höchstgeschwindigkeit nur noch zäh weiterzutreiben.
Die neuen Common-Rail-Motoren sind untenrum eher schwächer,drehen dafür aber williger hoch und sind auch (2.0 TDI) obenrum noch eher für Vorwärtsdrang zu begeistern.

Ich bin aber sicher das,wenn du von dem alten AAM-Motor mit Monomotronik auf einen TDI umsteigst,du mit jedem davon glücklich sein wirst.Ist eine ganz andere Klasse.

Ganz zum Schluß nur mal eine Frage : muß es bei dir unbedingt ein Diesel sein oder exakter gefragt : hat das einen rechnerischen Hintergrund ??
Weil falls nicht könnte dich bestimmt auch der kleinste TSI mit 90kw begeistern denke ich mal so - wenig,sehr wenig Verbrauch für einen Benziner sag ich mal,guter Durchzug und V-max,problemlos und natürlich in allem günstiger als der TDI.

Ist nur grad so'n Gedanke,will dich natürlich keinesfalls von irgendwas abreden.
Gruß,der Jo

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon E_TE_T » 05.08.2009 20:29

Hallo Jo,

die neuen Benziner sind wirklich eine Konkurrenz zum Diesel.

Habe aber gelesen das so ab 15.000 bis 20.000 km pro Jahr sich der Diesel rechnet.

Ich werde beruflich demnächst so 80 km einfacher Weg :-( fahren müssen.

Sind also so um die 35.000 km pro Jahr, daher der Dieselmotor.

Wenn ich das so lese kann ich ja beruhigt den 1.6 TDI bestellen.

Nochmals besten Dank!

Gruß

E_T
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Jo » 06.08.2009 07:32

Moin,

die 80 km einfachen Weg hab ich auch,allerdings nur einen.höchstens zwei Tage in der Woche.

Komme damit auf durchschnittlich 23.000 km im Jahr,über die letzten drei Jahre gerechnet.

Bin eben recht zufrieden mit dem Diesel,und am liebsten soll der nächste auch wieder einer werden (103 oder 125 kw)....dennoch ist es ja unbestreitbar das der Diesel immer teurer ist als ein Benziner,sowohl in der Anschaffung wie in der Versicherung/Steuer als auch in der Unterhaltung.
Für mich werde ich das nochmal rechnen wollen,nur zur Vorsicht.

Wenn du aber jeden Tag 160 km zu reißen hast dann gibts keine Frage,und da biste auch mit dem 1.6 TDI gut aufgehoben und ich bin sicher das du zufrieden sein wirst.

Bitte gerne,dafür nicht :D
Gruß,der Jo

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Shadow one » 22.08.2009 00:30

Moin, moin,

habe gestern in der aktuellen Ausgabe der Gute Fahrt gelesen, dass die Ölpumpe des 1.6er CR-Diesels nicht mehr konventionell, sondern über Keilriemen angetrieben wird. Ich war geschockt! :cry: :cry:

Wie ist Eure Meinung?

Kennt schon jemand die Wechselintervalle?


viele Grüße

Heinz
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon johnny fingers » 27.12.2009 23:23

ich bin jetzt den 1.6 tdi (cr) auch schon kurz gefahren, und habe einen vergleich zu einem 1.9 tdi (pd), den ich oft fahre. beides allerdings im audi a3.
ich kann die vorigen meinungen ganz klar unterstreichen.

der 1.6 tdi ist sehr komfortabel und super laufruhig. auch das kuppeln und anfahren ist wesentlich angenehmer ( :? ). aber er wirkt im vergleich zum 1.9 tdi unterum wirklich schlapp. beim alten pd denkt man immernoch hui, der geht doch nicht so schlecht, bis er dann oberum aber eingeht, diese illusion fehlt jedoch beim 1.6 tdi.

objektiv müsste der 1.6 tdi aber genauso gehen wie der alte, und das bei weniger verbrauch. er ist halt kein sportler und die laufruhe passt sehr gut zur leistungsentfaltung (im gegensatz zum alten pd). kann ihn also empfehlen wenn es nicht so auf leistung ankommt. stadt und land ist er volkommen ausreichend. für mehr muss dann mehr leistung her. :D

der 2.0 tdi mit 110 ps geht nen tick besser als der 1.6 tdi. ist aber nicht wirklich gravierend. :wink:
johnny fingers
 
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon acdc » 05.03.2010 11:02

Hallo ,

ich bin hier neu im Forum und interessiere mich brennend für den neuen 1.6 tdi.
Das Problem was ich habe ist, dass ich nicht genau weiss, ob der DPF bei meinem Fahrprofil
funktioniert . Ich Fahre pro Jahr ca 25000km und davon ca 6000 in den Niederlanden.
Daher kommt für mich nur ein Diesel in Frage. Für mich hat der 1.6er genug Power, da ich eher günstig
im verkehr mitschwimme und so das Sparpotential des Autos voll ausnutzen kann.
Es kommt im Jahr aber auch vor, dass ich mal 2-4 wochen nur Strecken von 15km am Stück fahre.
Jweils ca 5km stadt,5km Autobahn und 5km Land.
Meine Fragen nun an die Besitzergemeinde: Kann es bei diesem Fahrprofil zu Problemen mit dem DPF kommen ? Merkt man, wenn der Verbrennungsvorgang einsetzt ? Wírd der Filter dauernd regeneriert, wenns heiß genug wird, oder messen Sensoren den Gegendruck und leiten dann die Verbrennung ein ? Falls der Regenerationsvorgang nicht beendet wird, fängt er dann von vorne wieder an oder wird berücksichtigt, dass
man schon einmal angefangen hatte ?
Ihr seht Fragen über Fragen .....Aber ich denke in diesem Forum findet sich genug Kompetenz, um Antworten zu finden :-) Danke schon mal , gruß,
ACDC

PS: Wird das Auto im Winter warm ? Mein alter Golf IV TDI PD schafft es nicht sich auf 15km richtig zu erwärmen :-)
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon heikoo » 05.03.2010 13:03

Hi ACDC,

wegen der Fahrleistung: Keine Probleme beim DPF zu erwarten. Ich fahre derzeit eher weniger und bei mir hat das Auto nicht einmal das "Freibrennfahrprofil" angefordert, bei dem man nach Aufleuchten der "DPF-Lampe" im Kombiinstrument einige Zeit mit ca. 80 km/h und etwa 2000 1/min fahren soll.

Ansonsten bilde ich mir ein, dass beim Freibrennen das Fahrzeug deutlich giftiger agiert als ohne. Man muss regelrecht vorsichtig Gas geben. Das Ende des Vorgangs merkt man eher nicht.

Btw, eine Frage an die Wissenden: Wird zusätzlicher Kraftstoff eingespritzt, um die Abgastemperatur zu steigern?

Der Motor wird übrigens eher nicht schneller wärmer, dafür wird aber bestimmt auch der 1.6er diese elektr. Heizstäbe in den Luftkanälen der Heizung haben. Das merkt man schon etwas...


Gruß, Heiko
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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Roger » 05.03.2010 15:37

acdc hat geschrieben:Hallo ,

Meine Fragen nun an die Besitzergemeinde: Kann es bei diesem Fahrprofil zu Problemen mit dem DPF kommen ? Merkt man, wenn der Verbrennungsvorgang einsetzt ? Wírd der Filter dauernd regeneriert, wenns heiß genug wird, oder messen Sensoren den Gegendruck und leiten dann die Verbrennung ein ? Falls der Regenerationsvorgang nicht beendet wird, fängt er dann von vorne wieder an oder wird berücksichtigt, dass man schon einmal angefangen hatte ?


Der Gegendruck wird tatsächlich durch Drucksensoren gemessen. Zusätzlich sind Temperatursensoren vorhanden.

Es gibt mehrere Stufen der Regeneration:
- passiv (genügend Last)
- aktiv (bei hoher Beladung des Filters, aber zu geringer Last)
- aktiv mit Warnhinweis (nach mehreren abgebrochenen Regenerationen)
- erzwungen mit Notlauf und Hinweis "Werkstatt" (Notregeneration, in der Werkstatt durch Diagnosegerät eingeleitet)

Stufe 1 wirst Du bei Deinen AB-Fahrten sicher erreichen. Stufe 2 wird bei Bedarf während der "Stadtwochen" ab und zu gesteuert. Merken wirst Du es evtl. an erhöhter Leerlaufdrehzahl und der Schaltanzeige, die kleinere Gänge empfiehlt. Und zumindest bei dern ersten Malen am verbranntem Geruch und laufendem Lüfter. Abgebrochene Regenerationen werden beim nächsten mal fortgesetzt, wenn der Motor eine gewisse Mindesttemperatur erreicht hat. Da liegt auch das Problem; wenn man extreme Kurzstrecke fährt, kann es im Winter passieren, dass nicht mehr regeneriert werden kann. Dafür gibt es die Stufen 3 und 4. Wird 4 nicht beachtet, muss der Filter getauscht werden.

PS: Wird das Auto im Winter warm ? Mein alter Golf IV TDI PD schafft es nicht sich auf 15km richtig zu erwärmen :-)

Tendenziell erwärmt sich der Motor eher noch schlechter als der G IV, weil er die Kühlwasserzuheizer nicht mehr hat. Statt dessen hat er aber Lufterhitzer fürs Heizungsgebläse. Der Innenraum wird somit spürbar schneller warm als im G IV.

heikoo hat geschrieben:Btw, eine Frage an die Wissenden: Wird zusätzlicher Kraftstoff eingespritzt, um die Abgastemperatur zu steigern?

Ja, mehr und später. Wo sollte auch sonst die immense benötigte Energiemenge her kommen ?
Gruß
Roger

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon acdc » 05.03.2010 16:10

Hi,
danke erstmal für die schnellen Antworten. will nochmal sichergehen, dass ich das mit der passiven Regeneration verstanden habe.....egal wie der aktuelle filterzustand ist, wird bei genügend last (sagen wir auf strecken größer 50km ) kontinuierlich regeneriert, da die erforderliche Temperatur im Kat fortlaufend erreicht wird ? Will sagen, ich fahre ne lange Strecke und der Kat ist erstmal sauber dannach egal wie der Zustand vorher war ?!?!

gruß,
claus

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Re: Erfahrungsberichte 1.6 TDI (105 PS)

Beitragvon Roger » 05.03.2010 17:34

acdc hat geschrieben:egal wie der aktuelle filterzustand ist, wird bei genügend last (sagen wir auf strecken größer 50km ) kontinuierlich regeneriert, da die erforderliche Temperatur im Kat fortlaufend erreicht wird ? Will sagen, ich fahre ne lange Strecke und der Kat ist erstmal sauber dannach egal wie der Zustand vorher war ?!?!


Nicht ganz ... der Kat sitzt noch vor dem DPF und sorgt zusammen mit der Mehreinspritzung für das Aufheizen des nachgeschalteten DPF. Nur im Kat kann der Mehr-Diesel in Hitze gewandelt werden, nicht im DPF.

Ansonsten kommt es ungefähr hin, was Du schreibst. Mit der Einschränkung des "sauber". Wieviel Ruß konkret verbrennt, lässt sich nicht so einfach fest legen. Er muss hinterher nicht zwingend komplett sauber sein, das dauert bei einer aktiven Regeneration zwischen 15 und 25 min (so weit bisher Zahlen bekannt) bei bis zu 650 Grad. Wenn Du mit 120 im 6. Gang fährst, muss das nicht zwingend auch so heiß werden. Will sagen, es wird rein passiv u.U. bedeutend länger dauern. So lange aber der Reinigungseffekt ggü. dem Neubeladen überwiegt oder zumindest gleich bleibt, wird nicht einmal eine aktive Regeneration angestoßen werden.

Zu 100% so sauber wie vorher wird er auch nie mehr werden, weil immer ein geringer Teil Asche zurück bleibt, der sich über die Lebenszeit ansammelt. Das Motorsteuergerät ermittelt aus der Anzahl der Regenerationen und der Verbrannten Spritzmenge etc. einen Kennwert, der permanent aufsummiert wird. Ist der Grenzwert (z.B. 60g) erreicht, dann muss die Werkstatt den DPF tauschen. Man kann das Ding auch versuchen zu spülen und dann den Aschelernwert zurück setzen, aber das wird keine VW-Werkstatt tun wollen.

Wer übrigens glaubt, mit Vollgas den Filter schneller leer zu bekommen, irrt. Bei DPF-Fahrzeugen wird meist mit etwas weniger Luftüberschuss (= Ladedruck) als früher gefahren. Das lässt die Rohemissionen bei Volllast etwas ansteigen, der Filter wird's schon richten. So landet dann mehr Ruß im DPF als z.B. bei höherer Teillast.
Gruß
Roger

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