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Tachoanzeige überprüfen

Alles zum Golf 4, was nicht in eine der anderen Kategorien passt.

Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 01.02.2014 22:08

ich beabsichtige einen Golf 4 Highline scheckheftgepflegt mit 90t km zu erwerben.

Kann man beim Freundlichen ggf. rausfinden ob der Tachostand korrekt ist? Der Händler macht einen vertrauenswürdigen Eindruck, Auto hatte 2 Besitzer, der letztere war 9 Jahre Besitzer, letzte Inspektion 1/2013 bei 81.0000km...

Danke 8-)
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon Keanu » 02.02.2014 01:12

Schau doch wenn Scheckheft vorhanden da nach, mit Fahrzeugnummer vergleichen & dann sollte das ja eigtl stimmen.
Außerdem kann man das ja auch Pedalen, Innenraum etc.erkennen, ob der unter 100tkm gelaufen ist.
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon CvKKvC » 02.02.2014 11:53

Manipulation am Tachostand, gerade bei so alten Autos, gehören leider zur Tagesordnung. Es ist davon auszugehen, dass jeder dritte Gebrauchtwagen nicht mehr den originalen Tachostand hat ... Und glaube mir, das Drehen geht schneller als den Ölstand zu prüfen; kennst du einen - dann macht man das mal schnell jährlich. Viele machen das, um z.B. die Versicherung zu beschummeln. Jahresfahrleistung mit 9 TKM angeben und 30 TKM abspulen.
So ein Scheckheft gibt´s für ein paar Euros bei eBay oder sonst wo. Händler machen immer dann, wenn sie etwas verkaufen wollen, einen seriösen und freundlichen Eindruck. Was für ein Händler ist denn das überhaupt. "Alis" Gebrauchtwagen- Paradies? So alte Autos suche ich mit Bedacht bei Privat.

Möglichkeiten einer bedingten Überprüfung des Tachostandes:

1. Mit der "Fahrgestellnummer" die VW eigenen ReparaturHistorie überprüfen. So lange der PKW bei VW zum Service oder Reparatur war, wird das Datum, der Umfang der Arbeiten und der KM-Stand hinterlegt.

2. Alle TÜV-Berichte überprüfen; liegen diese überhaupt vor?

3. Vor- und Vorvorbesitzer versuchen anzurufen. Besonders der erste Besitzer ist interessant. Habe schon Autos gehabt, die wurden nach zwei Jahren vom ersten Besitzer mit knapp 50 TKM verkauft und hatten nach sechs Jahren beim dritten Besitzer noch keine 60 TKM runter. Unglaubwürdig!

4. Den Verkäufer darauf hinweisen, dass man vor Kauf eine eingehende Recherche (s.o.) vornehmen möchte und das Fahrzeug einer Gebrauchtwagenuntersuchung (TÜV, DEKRA, ADAC ...) unterziehen möchte.

5. Darauf bestehen, dass der Kilometerstand im Vertrag bestätigt und nicht als abgelesen angegeben wird.

Last but not least: Ich habe schon sehr "freundliche und seriöse" ""Händler"" erlebt, die dann sehr ausfallend wurden!
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 08.02.2014 21:47

Danke :danke:

1. Tachostand ist im KV vermerkt
2. TÜV Unterlagen fehlen (SCHEISSE :cry: hab ich nicht drangedacht)
3. Rechnung der letzten Inspektion ist dabei
4. es war nur 1 Vorbesitzer (2 Eintragungen wegen Umzug der Dame)

Jetzt bin ich gespannt, was der Verkäufer wegen dem TÜV sagt... muss nochmals zum TÜV, also nochmals 100€ ausgeben?

Ich glaub ich frag mal meine Rechtsanwalt!

Übrigens gutes Auto, Motor schnurrt wie ein Katze im Vergleich zu meinem 200t km Traktor :rtfm:

Problem: Lenkung ganz eingeschlagen, Gas geben macht "klick-"Geräusche - Antriebswelle? Radlager? Gelenke?
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon CvKKvC » 09.02.2014 11:26

Hallo,

wenn der PKW aus erster Hand ist, durchgängig von einer Dame genutzt wurde und der KM-Stad bei VW hinterlegt bzw. bis in die jüngere Vergangenheit nachvollziehbar ist, so macht das einen guten Eindruck.

Du hast doch den PKW bei einem Händler gekauft... Was für ein Laden ist das? Was steht im Vertrag, bez. der Unterlagen der Hauptuntersuchung? Sind die evtl. in der Bordmappe abgeheftet? Ggf. nett bei der Dame nachfragen, wo der TÜV gemacht wurde; es ist bei der meisten Organisationen möglich, gegen eine geringe Gebühr sich eine Zweitschrift ausdrucken zu lassen. Die Unterlagen der Hauptuntersuchung sind im PKW mitzuführen und auf Verlangen der Polizei vorzulegen!
Jeder Käufer muss schon so fit sein, sich beim Kauf alle wichtigen Unterlagen aushändigen zu lassen bzw. diese zu prüfen! Was soll da ein Anwalt machen???

Bezüglich der "Klick-Geräusche" tippe ich auf die Antriebswelle (ca. 400 Euro) oder ein Radlager (ca.150 Euro). Jetzt stellt sich die Frage, wie lange der Kauf beim Händler zurückliegt. Meines Erachtens wäre es ggf. ein vom Händler zu beseitigender Sachmangel (Sachmängelhaftung nicht Garantie); liegt der Kauf länger als 6 Monate zurück, wäre es an dir, zu beweisen, dass der Mangel schon beim Kauf vorlag (Beweislastumkehr). Oftmals eine Thematik, die vor Gericht geht. Es gibt da sehr interessante unterschiedliche Einzelfallentscheidungen. Kurz gesagt: Ein defekter Kühler nach über 200 TKM bei einem 12 Jahre alten Auto wird i.d.R. als normaler Verschleiß bewertet, eine defekte LIMA nach 80 TKM bei einem siebenjährigen Gebrauchten dürfte er einen Sachmangel vermuten lassen.

In der Regel wollen die meisten Händler von dieser Gesetzgebung nichts wissen und verweigern eine Reparatur. Freundlich und kompetent informiert auftreten; gehört der Händler dem ZDK an, dort um Schlichtung bitten, die stets für den Händler verbindlich ist, aber nicht für den Kunden, sollte dieser unzufrieden sein.

Ist der Händler freundlich und seriös und der Wagen dazu noch günstig gewesen, so würde ich versuchen, einen Kompromiss zu finden. Händler besorgt z.B. eine AT-Antriebswelle auf meine Kosten und baut diese kostenlos ein. Das hängt wirklich vom konkreten Fall ab. Ein alter Golf IV, über 10 Jahre alt, ist nun mal kein Neuwagen.

Apropos, welcher Motor steckt in der Kiste. Besonders beim 1,6 mit 102 PS UNBEDINGT sicher sein, dass der Zahnriemen mit Spannrolle erneuert wurde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Keinen Kompromiss eingehen, wenn das nicht g100% gesichert ist.
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 09.02.2014 12:52

Danke CvKKvC :danke:

Verkäufer http://www.nicole-automobile.de/

Kauf gestern, bereits dann war die Welle defekt (beim Ausparken Aldi Münster bemerkt) - muss ich also nochmals hoch nach Versmold reisen und das dort machen lassen (oder wir finden eine Lösung mit dem Verkäufer)

Golf 4 hatte nur 1,9Liter TDI PD - meiner ist der mit 101PS - Zahnriemen ist NICHT erneuert worden, das hätte der noch gemacht (gegen Gebühr), wollte ich aber selber machen lassen.

Immerhin: eben gemerkt, daß auf den orginal Highline 2003er Alufelgen Michelin Aplin WR (Verschleissgrenze) drauf sind :hurra: muss ich jetzt nicht wechseln und verkauf den alten mit WR auf Stahlfelgen :D
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon CvKKvC » 09.02.2014 14:32

Zusammenfassend wäre festzustellen, dass der Zahnriemen schnellstens gewechselt werden sollte!!!

Die vermutlich defekte Antriebs- bzw. Gelenkwelle sollte unter die Sachmängelhaftung des Verkäufers fallen, falls nicht "im Auftrag des Kunden" verkauft wurde. Ist das der Fall, so wäre die Rechtmäßigkeit des Vertrages zu hinterfragen und durch einen RA ggf. zu prüfen, ob dieser sittenwidrig ist. Dieser Passus wird gerne benutzt, um die gesetzliche Sachmängelhaftung zu umgehen - meistens ungültig.

Auch die (zu) alten Reifen würde ich als Sachmangel definieren, außer der Verkäufer hat ausdrücklich im Vertrag darauf hingewiesen. Von so alten Reifen geht eine faktische erhebliche Betriebsgefahr aus, für die der gewerbliche Verkäufer nach höchstrichterlicher Rechtsprechung in Haftung genommen werden kann. Sollte sich aufgrund der alten Reifen ein Unfall ereignen und ein Gutachter führt diesen auf die alten Reifen zurück, so bezahlt der Händler für alle Schäden.

Ich würde freundlich aber konsequent auftreten. Falls nötig darauf hinweisen, die Schiedsstelle oder den RA einzuschalten.

Es bleibt mir "nach Aktenlage" ein unwohles Gefühl. Ein alter TDI mit nur einer so geringen Laufleistung ..., eine fehlende Bescheinigung der letzten Hauptuntersuchung (TÜV), die verantwortungslosen "Uraltreifen", die Antriebswelle/ das Radlager. Das alles spricht nicht unbedingt für einen "guten seriösen Verkäufer". Ich gehe davon aus, das die Kiste schnell und ohne größere Ausgaben abverkauft werden sollte.

Was ich aber nicht und nie verstehen werde, warum manche Leute so blind alte Autos kaufen.
Eine neutrale Gebrauchtwagenuntersuchung beim TÜV, der DEKRA oder dem ADAC kostet ca 70,00 - 90,00 Euro und würde so vielen unbedarften Autokäufern so viel Geld sparen.

Allein dein Golf: Zahnriemen, Spannrolle und Wasserpumpe erneuern ca. 400,00-500,00 Euro, neue Reifen ca. 300,00 - 400,00 Euro, Radlager oder Antriebswelle ca. 150,00 - 500,00 Euro

Halte uns auf dem Laufenden ...
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 09.02.2014 18:32

Danke mein Freund :danke:

TÜV Bericht habe ich mittlerweile, weil der Vorbesitzer (wohl modern) alle seine Dokumente eingescannt hat. Der Nachname ist so selten, daß eine einfache google Recherche 100%ig traf.

Die WR Reifen von 2003? könnte sein, aber die sind ehr fertig (3,9mm), muss ich Ende 2014 eh tauschen - meine Reifen vom alten wären auch im Oktober 2014 fertig.... wegen den Reifen reg ich mich nicht auf.

Felgenschlösser (nur 4 Schrauben von 5 drinnen pro Felge) ist ne Sauerrei, das sagt selbst der Typ oben ("is mir in 20 Jahren noch nie passiert, datt können se mir glauben")

Der Verkäufer hat nichts im "Auftrag des Kunden" verkauft - also volle Gewährleistung.
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 09.02.2014 19:44

edit:
den Wagen haben wir am 30.12.13 in Zahlung gegeben. Die Felgenschlösser mußten wir knacken lassen, da unser Reifenhändler beim letzten Wechsel von WR auf SR statt des Felgenschlüssels eine Radschraube reingelegt hatte :-(

Die Dieselpumpe wurde nach Kraftstoffverlust tw. neu abgedichtet.

Großartige Reparaturen hatten wir an dem Wagen nicht, er ging turnusgemäß zu den Inspektionen und das wars.

Aber nach fast 10 Jahren wollten wir mal einen neuen Zweitwagen mit ein paar PS mehr :-)


na ja... kann man jetzt glauben oder nicht?

Zahnriemen kostet 119€ Material mit Wasserpumpe (Contitec) - reinmachen nochmals eine "Kleinigkeit" - wieso die Dieselpumpe nur "abgedichtet wurde und nicht ersetzt ist interessant (hatte ich beim alten G4 nicht)
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon CvKKvC » 10.02.2014 19:24

:shock: Die Story wird ja immer besser, beinahe schon unglaubwürdig. Da fehlt der Adapter für das "Felgenschloss" und der Reifenhändler knackt es, verwendet keine neuen Bolzen und lässt den Kunden mit nur vier Bolzen als Radbefestigung losfahren. Kriminell!

1. Ein halbwegs sortierter Reifenhändler hat Ersatz-Adapter, um so ein Problem lösen zu können; es sind ja nicht die Alus von einem Bentley ;-). Der verhielt sich wie ein Schlüsseldienst, der die ins Schloss gefallenen Haustür sofort eintritt oder besser noch sprengt.

2. Dass der verkaufende Händler einen in Zahlung genommen Gebrauchtwagen, schon hinsichtlich seiner Sachmängelhaftung, überhaupt nicht in Augenschein nimmt, das spricht schon Bände. Der hätte wohl auch nicht gemerkt, wenn das Auto nur drei Räder und kein Lenkrad gehabt hätte ...

3. Die Hochdruck-Dieselpumpe wurde wohl nicht ausgetauscht, weil das recht kostspielig wäre.

4. Jede anständige Werkstatt wird sich schwer tun, mitgebrachtes Material zum Zahnriementausch anzunehmen. Gibt es hinterher Ärger, schiebt die Werkstatt alles aufs Material und der Hersteller des Materials alles auf die Werkstatt. Wer letztendlich der Dumme wäre, das dürfte klar sein. Der Austausch von allem geht auch nicht mal so eben ...

5. Ok, WR mit 4 mm Profil sind nicht wirklich zu beanstanden, wenn auch für den harten Wintereinsatz nicht mehr das Tollste.

6. Der Tüv-Bericht ist Bestandteil des Siegels (TÜV-Plakette); eine Kopie (hier Scan) ist bei Pflicht einer Vorlage nicht ausreichend bzw. gültig. Da könnte ja jeder scannen und dann frei gestalten :wink:

7. Wenn an der Karre nie groß was repariert werden musste, so gehe ich davon aus, dass zeitnah die Bremse vorne/ hinten fällig werden könnte. Gerade die hinteren Bremsscheiben neigen zum Vergammeln, da vor allem im "Damenbetrieb" unterbelastet. Auch ältere Glühstifte melden sich schon mal gerne zur Rente an.

Wir sind gespannt, wie sich diese Story entwickeln. In der Zukunft: Augen auf beim Autokauf...


P.S.: Schade, dass niemand anderes hier sich zu Wort meldet!?!?
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 10.02.2014 20:19

CvKKvC, den Golf 4 interessiert halt nach Jahren Produktionsstop niemanden mehr.

- also in NRW will die Zulassungstelle wohl keine TÜV Bescheinigung mehr (lt. dem Händler) - der TÜV ist bis 9/2014 lt. Fahrzeugbrief (Orignal 2003), ich versuche es mit der Kopie... notfalls nochmals neuen Nummer hin und zum TÜV oder per Anhänger hinkarren... :idea:

Folgende Mängel sind jetzt aufgefallen:

1. Fehlende Felgenschlossschrauben -> Kosten 20€ dürfte ok gehen Sachmangel
2. Klack-Geräusche beim Lastwechseln bei eingeschlagenen Lenkrad bzw. Rückwärtsfahrt -> Lager ausgeschlagen - kann man als Verschleiss ansehen, allerdinghat das mein 200t km Golf mit 12 Jahren nicht!! ggf. richten lassen (200€?)
3. Leckende Hochdruckpumpe -> austauschen incl. Schläuche (Material 399€+Mwst + Arbeitszeit) -Sachmangel
4. unregelmässig auftretender "unrunder" Lauf im Standgas -> PD? Sachmangel

Sieht mir aus, als hätte der neue mit 90t km mehr Probleme als der Alte mit 200t km :motz:

Morgen früh gehe ich zum VW-Freundlichen, der macht mir ein Angebot für die Sachmängel oben - mit dem kann ich den auf den Händler zugehen. Oder wie würdet ihr das ganze angehen?

Übrigens: ich habe beie Zahnriemen beim 200t km Golf 4 beim Türken auswechseln lassen - nix passiert!!
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon CvKKvC » 11.02.2014 18:53

Hey,

meinem Kenntnisstand nach genügt eine Kopie des HU-Berichts nirgends. Aber wenn es dieser Händler sagt :? , der fehlende Radbolzen und div. andere Mängel nicht sehnen kann/ will, dann würde ich kritisch hinterfragen.

Die undichte Hochdruckpumpe könne eine Ursache sein... Genau so könnten es die Düsen sein ... Generell mal hinterlegte Fehler/ Messwertblöcke ausgelesen!?!?

Auch wenn HDP und ZR - auf den ersten Blick - nicht die Welt kosten, so möchte auch der Mechaniker seinen Lohn und gute Profis stehen einer Anlieferung von diesen "sensiblen Ersatzteilen" immer kritisch gegenüber. Und in der letzten "Billigbude" fühle ich mich auch nicht wohl - siehe wohl oder übel deinen Verkäufer: Der muss dumm oder dreist sein, vermutlich beides ...

Eine scheiß Lima auch der Bucht, kein großes Folgeproblem; fehlerhafte oder falsche ZR schon sehr ärgerlich aber konkret in der Zerstörungskraft ;-), Plagiate einer HDP aus Schlitzaugen-Land kann Folgeprobleme verursachen, die wieder lästig zu lokalisieren sind.

Last but not least: Kurz nach Kauf musstest du wohl einige Probleme bzw. Mängel feststellen. WARUM macht man(n) das nicht vor Kauf??? Ich würde doch von keinem Händler keine Kiste mit Kurzzeit-TÜV kaufen, ohne auf Herz und Nieren zu prüfen!!!

Falls ich fragen darf, welches Baujahr und welcher Preis? Mit diesen Mängeln hoffentlich nicht mehr als 2500,00 Euro!? Als Einkäufer würde ich einen G IV TDI PD ab 2001 mit diesen Mängeln/ Reparaturstau (ZR, HDP, defekte Antriebswelle/ Radlager etc., HU-Dokumente und vielen ??? etc.) mit max. mit 1500,00 Euro taxieren.

P.S.: Über den krummen Daumen gepeilt: Wenn du beim Freundlichen anfragst, was Tausch von ZR, HDP, Reifen icl. fehlender Bolzen :lol: , Lokalisierung "unrunder Lauf" etc. anfragst, so dürftest du nicht weit von 1500,00 - 2000,00 Euro liegen.

P.P.S.: Dein so "seriöser" Händler wird dich abwimmeln, wie ein Zuhälter seine Pferdchen, die eine Gewerkschaft gründen wollen ... Bin sehr gespannt! Ich kenne diese Jungs: Die streuen Krokant über einen Scheißhaufen und verkaufen diesen als Muffin!
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 14.02.2014 14:04

Danke für deine (mehr oder weniger nützlichen) Kommentare :D :danke:

1. heute den neuen Golf4 zugelassen: TÜV-Bericht Farbkopie wurde nicht mal abgeschaut (Landratsamt Ravensburg)
2. VW hat mir gegen 50€ bestätigt, daß die Tandempumpe leckt und der herabtropfende Diesel die Pendelstütze "zerfressen" hat. Unrunder Leerlauf könnte Fremdluft wegen der undichten Pumpe sein... :?

3. Pumpe Original Bosch 210€ (VW-Händler 400€), Pendelstütze 25€ (VW 66€), Schrauben, Schläuche - Einbau bei VW ca. 250-300€, freie Werkstatt (meine 3 Türken bauen ALLES ein :hurra: ) ca. 200€

Also mein Vorschlag ist daß mir der Händler 500€ erstattet und ich das dann hier vor Ort reparieren lasse (Anreise verschlänge gerne 200€ Kosten) - schau m'r mal ob ich einen Anwalt brauche oder ob wir das so regeln können?

Bzgl. deiner Aussagen der Werkstätten hast du Recht: es ist nicht einfach zwischen Obstbauern und geldgeilen Ferien-auf-dem-Bauernhof Tourimusbetrieben am Bodensee eine Werkstatt zu finden, die Fremdteile in alte Kfz einbaut. Ohne Wettbewerb bewegt sich halt nichts :x in meinem Heimatort Ulm wurden aus Reifenhändlern ganze Kfz-Servicebetriebe, die alles einbauen und sehr gute Preise machen. Bisher nie enttäuscht worden, weder von der Werkstatt noch von den Bauteilen von ebay, Fürst oder Amazon.

Conti-tec Riemens Satz mit WP kostet dort nur 119€ mit Versand, beim Fürst 250€, bei dem der nur seine "eigenten Teile" einbaut 350€ - sorry da mach ich nicht mit, bei einer 11 Jahre alten Karre :o
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon CvKKvC » 14.02.2014 18:32

Dann würde mich interessieren, welche Kommentare von mir "mehr oder weniger nützlichen" waren.

Bin gespannt, wie dieser Händler auf deinen Vorschlag reagiert :?:
Apropos, dem gewerblichen Verkäufer muss die Möglichkeit gegeben werden, die Mängel zu besichtigen. Außerdem hat dieser das Recht zur Nachbesserung in seiner Verkaufsstelle. Ich gehe davon aus, dass der Verkäufer um die weite Entfernung weiß und diesen Umstand ausspielt. Die Kosten der Anfahrt wären nicht vom Händler zu tragen! Außerdem wurde der Umstand der defekten Antriebswelle/ des Radlagers ausgelassen ...

Ich fresse einen Besen, wenn der Händler einen angemessenen Betrag zurückerstattet.

Der Anwalt wird dir auch nur sagen können, dass dem Händler die Möglichkeit zur Besichtigung der Sachmängel zu geben ist und das dieser eine zweimalige Nachbesserung vornahmen darf. Juristisch gesehen hat der Wische von VW höchstens eine untergeordnete Rolle, dass Mängel dokumentiert wurden.

Viel Glück ...
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Re: Tachoanzeige überprüfen

Beitragvon jkorner » 15.02.2014 19:47

Juristisch gesehen, interessiert mich der DEKRA Bericht nicht - meine Mängelanzeige mache ich bei meinem Händler - wenn der nicht zu einem Kompromis bereit ist, wird halt geklagt.

Aus welchem Grund sollte ich 5500e für die Karre bezahlen, wenn der Händler sich hier rauswinden könnte?

Fraglich ist, ob

1. der Anfahrtsweg hingenommen werden muss?
2. der Einbau von NEU-Teilen bei einer Mängelanzeige vom Gläubiger (=mich) zwingend vorgeschrieben werden kann

Jedenfalls will und kann ich nicht warten bis wir das juristisch lösen - ich werde mich am Montag mit einem Anwalt beraten, wie man am besten vorgeht...

Radlager?Das Pendelstützelager ist defekt!!

Reparatur (Pendelstütze, Pumpe, 2 Schläuche) kostet 80€ bei meinem Türken (Polen) :hurra:
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